Am Montag, dem 26. Januar 2026, haben wir uns mit dem Chef der Staatskanzlei, Dr. Andreas Handschuh, zu einem Gespräch getroffen. Die Staatskanzlei legt in Sachsen die politischen Rahmenbedingungen und finanziellen Mittel für Medien und Rundfunk fest. Gemeinsam mit Dr. Handschuh und weiteren Vertreter*innen der nichtkommerziellen Lokalradios in Sachsen sprachen wir vor allem über die Auslegung der Gesetzgebung für mögliche 24-Stunden-Lizenzen für unsere UKW-Programme sowie über die Gefahr, unsere aktuelle UKW-Ausstrahlung zu verlieren, falls kein 24/7-Betrieb ermöglicht wird. Die freien Radios betonten dabei, dass sie weiterhin genauso über UKW senden möchten wie kommerzielle und öffentlich-rechtliche Anbieter – solange UKW noch von vielen Hörer*innen genutzt wird. Des Weiteren ging es um die schwierigen Rahmenbedingungen der steuerfinanzierten Lokaljournalismusförderung 2025 für nichtkommerzielle Radios. Hier sind wir optimistisch, dass die Förderung 2026 früher ausgeschrieben wird und sich stärker daran orientiert, was wir für eine gute Umsetzung benötigen. Wir danken Herrn Dr. Handschuh und seinem Team für das offene Ohr und freuen uns auf weiterhin guten Austausch.

