Unruhen in Iran. Iran steht derzeit vor der schwersten innenpolitischen Krise seit Jahren. Was am 28. Dezember als spontaner Streik auf dem Teheraner Großbasar begann – ausgelöst durch den Zusammenbruch der Landeswährung – hat sich schnell zu einem landesweiten Aufstand gegen die Regierung entwickelt. Von Mikheil Khachidze
Iran-Proteste: Während hierzulande das neue Jahr ruhig beginnt, gehen im Iran seit Tagen Menschen im ganzen Land gegen das islamistische Regime auf die Straße und riskieren dabei ihr Leben. Was in vielen westlichen Medien als wirtschaftliche Proteste dargestellt wird, ist in Wahrheit ein landesweiter Freiheitskampf gegen ein System aus Repression, Folter und Terror. Von Sarah Maria Sander
Iran – Die Barriere der Angst. Angst ist im Iran kein bloßes Nebenprodukt autoritärer Herrschaft, sondern ihr zentrales Organisationsprinzip. Schon unter dem Schah war sie das unsichtbare Band zwischen Geheimdienst, Militär und Gesellschaft. Nach 1979 wurde sie ideologisch überformt und institutionell verfeinert. Die Islamische Republik hat ein Sicherheitsgefüge geschaffen, das weniger auf Effizienz als auf Abschreckung zielt: willkürliche Verhaftungen, öffentliche Geständnisse, exemplarische Gewalt. Von Helena Bauernfeind
Gen Z im Iran: Alltäglicher Widerstand gegen das Regime. Für die iranische Generation Z sind Musik, Populärliteratur und digitale Kultur zu den wichtigsten Instrumenten des Widerstands gegen das Regime der Islamischen Republik geworden. Von Farzad Amini