Schellack-Sch(w)ätzchen

Sie rauschen, knistern und geben – wenn man genau hinhört – auch Musik von sich, die alten Schellackplatten, die unsere Urgroßeltern auf dem Grammophon abspielten. Für Jörg Werner sind sie echte Schätze, die er auf Flohmärkten, Dachböden und in Trödelläden aufspürt und sorgsam zuhause verstaut. Zur besten Kaffeezeit am Sonntag nachmittag kramt der Sammler in seinen Plattenkisten und legt auf, redet über längst vergessene Stars der 20er und 30er Jahre und tanzt, wenn es sein muss auch mal einen Charleston vorm Mikrofon.