Für Musiklieberhaber*innen erzählt diese Sendung jeweils eine Stunde lang intensiv die Zusammenhänge eines musikgeschichtlichen Abschnitts, egal von welchem Erdteil, gegen die Schnell- und Kurzlebigkeit unserer aktualitätssüchtigen Zeit. Informative Moderationen sollen sowohl Hintergründe und Kontexte vermitteln, als auch zum weiteren Eintauchen in die Materie anregen. Sendungsübernahme von Radio Orange aus Wien.

Vergangene Sendungstermine

  1. Pura Vida Sounds *

    QAT, POLITICS & LOVE SONGS – MUSIC FROM YEMEN IN THE 60s & 70s

    Podcast
    Diesmal beschäftigen wir uns mit der Musik Jemens, in den 60er und 70er Jahren. an welcher die westliche psychedelische Revolution scheinbar spurlos vorüberging. Trotzdem in dieser archaischen, von Stammesfürsten geprägten Gesellschaft das Beziehungsleben zwischen Mann und Frau öffentlich kaum thematisiert wird, kennt die jemenitische Musiktradition anscheinend nur ein Thema. Die Beziehung zwischen Mann und Frau. Liebeslieder zählen deshalb zu einer weit verbreiteten Gattung in einer, der ältesten Kulturen der arabischen Halbinsel. Obwohl hier schon zwei Jahrtausende vor Christus Siedlungen zu finden waren, stand der Jemen doch lange Zeit unter Fremdherrschaft. Während der Norden schon Anfang der 60er selbständig wurde, regierten im Süden noch bis 1968 die Briten. Nach der Befreiung von den Kolonialherren kam es in den Siebzigern zur Vereinigung der beiden Teilstaaten. Die Geschichte Jemens wurde dennoch weiterhin von Bürgerkriegen und einer immer totalitärer herrschenden Einheitspartei bestimmt.

  2. Pura Vida Sounds *

    Maki Asakawa – The Icon of the Japanese Counterculture 1968 – 1986

    Geboren im Norden Japans, wuchs Maki Akasawa auf, ohne mit moderner westlicher Musik in Kontakt zu kommen. Nach ihrer Schulausbildung nahm sie einen Job in der örtlichen Sozialversicherung an, den sie 1962 plötzlich hinschmiss und nach Tokyo zog, wie sie ihre Liebe zum Jazz entdeckte und in Bars und Cabarets als Sängerin auftrat. Immer in schwarz gekleidet wurde die melancholische Künstlerin schließlich zur Ikone der japanischen linksintellektuellen Counterculture.

  3. Pura Vida Sounds *

    Golden Times For Local Bands – Mali 1970 – 1984

    In den Siebziger Jahren fanden MusikerInnen in Mali beste Verhältnisse vor. Wirtschaftlich waren die Zeiten relativ stabil und obwohl das Land von einer nicht unproblematischen Diktatur regiert wurde, investierte der Staat einiges in junge Bands, um damit sein Image als Förderer einheimischer Kultur zu pflegen. Unter diesen Umständen entstand eine florierende Musiklandschaft, die einige äußerst interessante Projekte hervorbrachte. Erst als die Widerstände gegen das autoritäre Regime Ende des Jahrzehnts zunahmen und selbiges darauf mit massiven Repressionen reagierte, verschlechterten sich auch die Bedingungen für Musikschaffende rapide.

  4. Keine weitere Informationen hinterlegt.
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