Sint_ezze und Rom_nja sprechen als Expert_innen ihrer Interessen, z.B. als Wissenschaftler_innen oder als Künstler_innen. Sie sprechen als Individuen mit selbstgewählten und komplexen Identitäten. Viele von ihnen sprechen auch als politisch aktive Kämpfer_innen für Respekt, Bürger_in nen rechte und menschenwürdige Lebensbedingungen. Auch solidarische Personen kommen zu Wort, die die Kämpfe von Rom_nja und Sint_ezze unterstützen oder den Antiromaismus der Mehrheitsgesellschaft kritisch reflektieren. Radio RomaRespekt sammelt und verbreitet Wissen gegen antiromaistische Stereotype – Wissen aus politischen Kämpfen und aus gelebten Leben.

Vergangene Sendungstermine

  1. Auch in großen Zeitungen und im deutschen Fernsehen ist Rassismus gegen Roma allgegenwärtig. „Antiziganismus und der Diskurs um ‚Armutsmigration'“ heißt der hoch informative Vortrag von Markus End. Er geht anhand von Beispielen drei verschiedenen Teilen der rassistischen Erzählung auf den Grund. Bearbeiteter Mitschnitt vom Mai 2014 aus der Roten Flora. Mehr hier..

  2. Radio RomaRespekt *

    Verbündet gegen Antiromaismus

    Interview mit zwei Mitgliedern der Gruppe gegen Antiromaismus: Sie erkämpften einer Familie ein Bleiberecht in Sachsen, gründeten eine Lobby für Bettler*innen, wirkten gegen Stereotype Darstellungen in Presse und Medien und erstritten einen Gedenkort im tschechischen Lety. Fast immer zusammen mit den direkt Betroffenen des Antiromaismus. Dabei sagt Maria „Der Rassismus ist ja unser Problem. Der ist so normal, dass man nicht einmal drüber sprechen muss.“

  3. Sendung gegen überkommene antiromaistische Stereotype. Sintezze und Romnja sprechen als Expert*innen ihrer Interessen. Diesmal: Raffaela Laubinger: „Auf dem Bild ist eindeutig mein Vater zu sehen.“

  4. „Eines dieser großen Probleme, die Spurlosigkeit“ – Schlaglichter auf die Geschichte der Roma und Sinti von der frühen Neuzeit bis zum Anfang der Moderne in Sachsen

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