Ehemalige treffen. DDR-Arbeitsmigration in Rötha und Espenhain*

Ab den frühen 1960er-Jahren kamen Arbeitsmigrant*innen in die DDR und wurden im offiziellen Sprachgebrauch als ausländische Werktätige bezeichnet. Dabei schloss die DDR Anwerbeverträge mit anderen sozialistischen Staaten ab, das erste Abkommen wurde mit der Volksrepublik Polen geschlossen. Es folgten Vertragsabschlüsse mit den „sozialistischen Bruderstaaten“ Ungarn, Algerien, Kuba, Mosambik, Vietnam und Angola. Zudem kamen auch einige Arbeiter*innen aus der Mongolei, China und Nordkorea in die DDR. Yvonne Anders beschäftigt sich im Rahmen des Projekts „Doors to Past and Future“ für den Kulturbahnhofs e. V. über ihr Leben und Wirken im Leipziger Raum. www.ehemaligetreffen.de