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Schule im Griff ökonomischer Interessen

Im Zuge der Digitalisierung von schulischer Bildung, verstärkt durch die Situation während der CoronaPandemie, ist die Schule als Marktplatz von IT-Konzernen in den Blickpunkt gerückt. Pädagogische Konzepte für digital gestütztes Lernen fehlen weitgehend – wenn sie nicht von den IT-Unternehmen selbst produziert werden. Es besteht die Gefahr einer sich schleichend breit machenden Abhängigkeit, der verstärkt durch von Pädagog*innen entwickelte Konzepte entgegengewirkt werden muss. Technik kann immer nur als Hilfmittel in pädagogischen und didaktischen Konzepten dienen.
Gespräche mit Tim Engartner, Professor an der Uni Frankfurt mit Schwerpunkt politischer Bildung, mit Martine Schmerr, im GEW-Hauptvorstand auch zuständig für den Einsatz von neuen Medien im Unterricht und mit Johannes Schiller, Lehrer an einer Förderschule in Bayern und tätig im Gesamtpersonalrat.