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Südnordfunk

Schneckentempo, Trippelschritte, so lauten die Gangarten, die letzten November in den Pressekommentaren zu den Klimaverhandlungen in Bonn am häufigsten herangezogen wurden. Die Lücken und Baustellen, die in der Klimapolitik bleiben, sind größer als die Fortschritte – so in etwa lässt sich die Sicht der Länder des Globalen Südens sowie zahlreicher BeobachterInnen und Klima-AktivistInnen auf die Weltklimakonferenz zusammenfassen, die letztes Jahr im November in Bonn stattfand.

Status quo ist „eine aufgeheizte Atmosphäre“ in mehrfacher Hinsicht: Es ist wärmer geworden, die Zahl der Klimaleugner hat mit Trump einen machtvollen Fürsprecher gewonnen, und die Verhandlungen haben bislang keine direkten praktischen oder gar messbaren Erfolge für den Klimaschutz gebracht.