Der Hauptfeind ist das eigene Land!
Quergelesen
Past shows
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– Zwischen Berlin und Madrid: Jüdische Frauen im Spanischen Bürgerkrieg. Im Juli jährt sich der Beginn des Spanischen Bürgerkriegs zum 90. Mal. Aus diesem Anlass richtet das Jüdische Museum Berlin (JMB) den Blick auf deutsch-jüdische Frauen, die auf der Seite der Republik im Spanischen Bürgerkrieg teilnahmen (https://kurzlinks.de/p0dt).
– Die Flaschenpost aus Wilna. Vor 85 Jahren begann der Massenmord an den Juden von Wilna. Das Tagebuch des polnischen Journalisten Kazimierz Sakowicz erzählt die Geschichte ihrer Vernichtung. An die Öffentlichkeit gelangten die Notizen durch den Einsatz der jüdischen Widerstandskämpferin Rachel Margolis. Von Jim G. Tobias (https://kurzlinks.de/cp5f).
– Antisemitisches Fanal. Vor 80 Jahren ereignete sich im polnischen Kielce ein Pogrom. Auf die blutige Tat folgte ein Exodus polnischer Juden. Das Pogrom signalisierte das Fortbestehen des Antisemitismus nach Auschwitz. Von Florian Hessel (https://kurzlinks.de/zvh4).
– Die trüben Quellen der »Zionologie«. An der sowjetischen Propagandakampagne gegen Israel waren wesentlich Autoren beteiligt, die ihre Inspiration in vorrevolutionären antisemitischen Pamphleten fanden. Sowjetische »Zionismusforscher« verbreiteten so weltweit antisemitische Verschwörungstheorien im Gewand marxistisch-leninistischer Ideologie. Von Robin Forstenhäusler (https://kurzlinks.de/kck9).
– Recycelte Ideologie. Der Historiker Benjamin Zachariah zeigt in »The Postcolonial Volk« das Dilemma der Identitätspolitik auf. Buchkritik Von Uli Krug (https://kurzlinks.de/hfab).
– Solidarität mit der Besetzung gegen Antisemitismus im La Casa Berlin. Von Antifas aus Leipzig und Halle (https://kurzlinks.de/d0us).
– Die ideologische Welt des Antizionismus von links und kritisch betrachtet. Torsten Liesegang im Gespräch mit Radio Dreyeckland (freie-radios.net/143506).Musik: Krawalla
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- Left Untreated. Von Svenna Triebler geht der Frage nach, warum die Linke sich nicht einmal zur Verteidigung von Mindeststandards aufraffen kann (https://kurzlinks.de/ggxs). Auch wenn die Schwäche der gesellschaftlichen Linken mindestens teilweise auf ihren bröckelnden theoretischen Unterbau zurückzuführen ist: Derzeit ist gerade nicht die beste Zeit, noch über den letzten Halbsatz in der »Dialektik der Aufklärung« zu streiten oder sich in Detailfragen zu verlieren, ob nach Der Revolution™ noch so etwas wie Polizei und Gefängnisse nötig sind. Selbst die Frage, ob der Kapitalismus vielleicht selbst einfach noch nicht gemerkt hat, dass er sein Ende erreicht hat, und nur noch wie ein kopfloses Huhn herumflattert, ließe sich besser in Ruhe diskutieren und nicht, während die Gesellschaft jeden Tag ein Stückchen tiefer in die Barbarei abrutscht und es eigentlich Vollzeitaufgabe jedes anständigen Menschen wäre, sich mit aller Kraft dagegenzustemmen.
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Heute verschiedene Beiträge: Nicht 1979, sondern 1906 hat die (wenn auch unvollkommene) demokratische Revolution im Iran stattgefunden. Gespräch mit Lukas Sarvari. Mehr als 36.000 Iraner:innen hat das blutigste Massaker in der Geschichte der Islamischen Republik das Leben gekostet, viele wurden verletzt, sind inhaftiert, ihnen droht die Hinrichtung. – Woher kam die Stärke der jüngsten Aufstände, was bedeutet ihre Niederschlagung? – Erinnerung einer linken Ex-Antisemitin. Von Ingrid Strobl . “Wie konnten wir hier gegen den Antisemitismus zu Felde ziehen und zugleich den Feldzug gegen Israel unterstützen? Wie konnten wir Antifaschisten sein, ohne an der Shoa zu verzweifeln?…”
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– Das Weiterleben nach dem Massaker im Iran – Gegen die Barbarei des Vergessens. Von Shahed Ebadpour
Das Ausmaß der Repression gegen die iranische Protestbewegung ist derart monströs, dass es die Grenzen des Vorstellbaren sprengt.
– “Das Hakenkreuz im Heiligen Land”, Vortrag von Ralf Balke vom 12. Februar 2026, Hamburg