Beiträge zu Kultur und Politik – Ein Projekt der Hochschule für bildende Künste Hamburg

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Past shows

  1. AgoRadio

    Sebald II: Träumereien eines einsamen Spaziergängers (Wdh.)

    Über Jean-Jacques Rousseau – Gelesen von Markus Boysen: “Um dem Titel dieser Sammlung ganz gerecht zu werden, hätte ich sie vor 60 Jahren beginnen müssen, denn mein ganzes Leben ist nur eine lange Träumerei gewesen, in Kapitel gegliedert und durch meine täglichen Spaziergänge.” So schreibt Jean-Jacques Rousseau in einer Einleitung zu seinen “Träumereien eines einsamen Spaziergängers”, und er fährt fort: “Obgleich spät, beginne ich sie heute, weil mir in dieser Welt nichts besseres zu tun bleibt. Ich fühle meine Einbildungskraft schon erstarren und alle meine Kräfte schwächer werden. Ich warte darauf, zu sehen, wie meine Träumereien von Tag zu Tag kälter werden, bis die Mühsal, sie aufzuschreiben, mir den Mut dazu nehmen wird. So muss mein Buch, wenn ich es fortsetze, auf natürliche Weise enden, wenn ich mich dem Ende meines Lebens nähere.”

  2. AgoRadio

    Die blinden Flecken der Ökonomie

    Das Projekt der Hochschule für bildende Künste Hamburg buchstabiert in sechs Stichworten die „blinden Flecken der Ökonomie“ – von „A“ wie „Arbeit“ bis zu „W“ wie Wachstum. Den Reigen jedoch eröffnet eine bemerkenswerte Betrachtung, die der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn in der ZEIT veröffentlicht hatte, um Karl Marx dafür zu loben, ein bedeutender „Makroökonom“ gewesen zu sein.

  3. AgoRadio

    "Aporien der Musik"

    Musik hat sich im 20. und 21. Jh. in einer Weise diversifiziert, die den Versuch einer einheitlichen Definition dessen, was sie ist, was sie war bzw. was sie sein soll als aussichtloses Unterfangen erscheinen lässt. Jedes musikalische “Geschmacksurteil”, jede Abgrenzung von musikalischen “Stilen”, begibt sich daher in Sackgassen, weil er eines Gegenstands habhaft zu werden versucht, der sich einem dauerhaften Zugriff kontinuierlich entzieht. Die Sendung versucht, diesen “Aporien der Musik” nachzugehen.

  4. AgoRadio

    Virtualität der Zeit

    Die Zeit – so will es eine Formel, der mittlerweile Flügel wuchsen und die deshalb als geflügeltes Wort die Runde macht – die Zeit ist aus den Fugen. Was einst als kohärenter Fluss konstruiert werden sollte, als lineare Abfolge von Zeitpunkten, als Fortschritt oder als Fortschreiten, das uns umgriffe und mit sich nähme, ist in Auflösung begriffen. Die Sendung präsentiert Vorträge vom Symposion “Virtualität der Zeit” vom Dezember 2017 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg mit dem das dortige Graduiertenkolleg „Ästhetiken des Virtuellen“ nach drei Jahren einen Abschluss fand.

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