Beiträge zu Kultur und Politik – Ein Projekt der Hochschule für bildende Künste Hamburg

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Past shows

  1. AgoRadio

    1968 1969 – Die Enden der Revolte

    eine Wiederholung der Sendung von August 2018

  2. AgoRadio

    Erinnerung und Gedächtnis

    Erinnerung und Gedächtnis – Kunst, Literatur, Film –

    „Dass es ein Vergessen gibt, ist noch nicht bewiesen“, schreibt Friedrich Nietzsche in seiner Morgenröte, „was wir wissen, ist allein, dass die Wiedererinnerung nicht in unserer Macht steht.“ Was nämlich ist „Erinnerung“? Was kehrt sie bereits sprachlich einem gewissen „Innen“ zu, in das wir uns „er-innern“ wollen? Und was lässt sie als Versuch eines „Innewerdens“ dessen erscheinen, was einmal „war“? Wie sollte das Gewesene überhaupt ins „Innere“ eintreten können? Denn von welchem „Innen“ ist hier eigentlich die Rede, in das wir in der Er-Innerung zu gelangen, in das wir zurückzukehren suchen wie in eine vergangene Gegenwart? Und weshalb scheitert daran „unsere Macht“, wie uns Nietzsche versichert? – Am 21.Juni 2017 wurde diese Sendung in der Bibliothek der HFBK Hamburg in einem Experiment hochschulöffentlich aufgenommen.

  3. AgoRadio

    Sebald II: Träumereien eines einsamen Spaziergängers (Wdh.)

    Über Jean-Jacques Rousseau – Gelesen von Markus Boysen: “Um dem Titel dieser Sammlung ganz gerecht zu werden, hätte ich sie vor 60 Jahren beginnen müssen, denn mein ganzes Leben ist nur eine lange Träumerei gewesen, in Kapitel gegliedert und durch meine täglichen Spaziergänge.” So schreibt Jean-Jacques Rousseau in einer Einleitung zu seinen “Träumereien eines einsamen Spaziergängers”, und er fährt fort: “Obgleich spät, beginne ich sie heute, weil mir in dieser Welt nichts besseres zu tun bleibt. Ich fühle meine Einbildungskraft schon erstarren und alle meine Kräfte schwächer werden. Ich warte darauf, zu sehen, wie meine Träumereien von Tag zu Tag kälter werden, bis die Mühsal, sie aufzuschreiben, mir den Mut dazu nehmen wird. So muss mein Buch, wenn ich es fortsetze, auf natürliche Weise enden, wenn ich mich dem Ende meines Lebens nähere.”

  4. AgoRadio

    Die blinden Flecken der Ökonomie

    Das Projekt der Hochschule für bildende Künste Hamburg buchstabiert in sechs Stichworten die „blinden Flecken der Ökonomie“ – von „A“ wie „Arbeit“ bis zu „W“ wie Wachstum. Den Reigen jedoch eröffnet eine bemerkenswerte Betrachtung, die der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn in der ZEIT veröffentlicht hatte, um Karl Marx dafür zu loben, ein bedeutender „Makroökonom“ gewesen zu sein.

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