Globale Sounds, oft diasporisch miteinander verbunden und urban geprägt, immer mit einem Bewusstsein für die Gefahren der Exotisierung und (post-)koloniale Produktionsbedingungen.

Upcoming shows

  1. no eXotik! no turistiK!

    global sounds

  2. no eXotik! no turistiK!

    no eXotik! no turistiK! am 18.07.2021 um 22:00:00

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  3. no eXotik! no turistiK!

    no eXotik! no turistiK! am 15.08.2021 um 22:00:00

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  4. no eXotik! no turistiK!

    no eXotik! no turistiK! am 12.09.2021 um 22:00:00

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Past shows

  1. no eXotik! no turistiK!

    Heute mit Sounds von allen Kontinenten aus der Zukunft, der Vergangenheit und Gegenwart und einem interessanten Gedankenexperiment: “Es ist 2120, es ist 10 Jahre her, dass die neuesten Gesundheitsrichtlinien der WHO das Ende der Musik signalisierten. Geräusche über 30 dB sind nicht mehr zulässig, und die globalen Regierungen haben strenge Gesetze erlassen, um sicherzustellen, dass diese Vorschriften durchgesetzt werden. Geräuschmelder sind mittlerweile überall angebracht, und der Geräuschpegel wird ständig überwacht.

    Reden wird entmutigt, Schreien ist eine Straftat, Singen ist für jüngere Generationen mittlerweile ein Fremdwort. Kurse, die Musiker und Musikliebhaber von ihrem Wunsch befreien sollen, zu singen oder Instrumente zu spielen, wurden als voller Erfolg gewertet.
    Es muss für sie aufregend gewesen sein, dieses Band auf einem Spaziergang am Flussufer zu finden, …” www

  2. no eXotik! no turistiK!

    no eXotiK! no turistiK! Spezial – die lange SENYAWA-Nacht

    no eXotik! no turistiK! Spezial – die lange SENYAWA-Nacht.
    Die nächsten fünf Stunden sind ein musikalisches Experiment, basierend auf einem Album, das Ende Februar 2021 erschienen ist. Es heißt Alkisah und kommt von dem indonesischen Duo Senyawa. Das besondere an diesem Album ist, das es gleichzeitig von einer Vielzahl unabhängiger Plattenlabels aus der ganzen Welt mit jeweils unterschiedlichen Verpackungen und Designs sowie mehreren Remix-Versionen verschiedener Künstler und Künstlerinnen gemeinsam veröffentlicht wurde. Und so ist es auch gekommen, dass innerhalb kürzester Zeit von den acht Titeln, die auf dem Album enthalten sind, über 200 Remixversionen veröffentlicht wurden. Ca. 50 davon hört ihr in den kommenden Stunden. Ich habe mich gegen eine Moderation entschieden, ihr hört nur Musik. Die Reihenfolge der Lieder entspricht der auf dem Album. Ihr hört acht Blöcke, die immer mit dem Originaltitel beginnen, dem dann eine unterschiedliche Anzahl von Remixen folgt. Wenn ihr aufmerksam zuhört, erkennt ihr die Beziehungen zwischen den Liedern.
    Für diesen Mix gibt es auch keine Playliste. Er beruht auf einer eher zufälligen Anordnung der Lieder und kann an einem anderen Tag mit einer anderen Stimmung schon wieder ganz anders klingen. Und vielleicht würde dieser Mix auch ganz anders klingen, wenn Du ihn zusammen gestellt hättest. Deshalb verlinke ich hier die Liste mit allen beteiligten Labels und bisher erschienen Veröffentlichungen.

    Noch ein paar Infos zu Senyawa. Senyawa ist ein experimentelles Musikduo, bestehend aus Rully Shabara (erweiterte Gesangstechnik) und Wukir Suryadi (hausgemachtes Instrument). Die Musik, die sie kreieren, ist eine Kombination aus erweiterter Gesangstechnik und einem hausgemachten Instrument. Das Instrument wurde vom Meisterinstrumentenbauer Wukir aus einem langen Stück Bambus handgefertigt. Es ist ein Saiteninstrument mit Gitarren-Tonabnehmern. Es wird über mehrere Effektpedale verstärkt, manchmal auch akustisch gespielt, oder die Saiten werden geschlagen.

    Senyawa kommen aus Yogyakarta auf Zentral-Java, Indonesien, und ihre Musik spiegelt ihr traditionelles javanisches Erbe wider, das durch einen Rahmen zeitgenössischer experimenteller Musikpraktiken gefiltert wird. Senyawa versucht, die Grenzen beider Traditionen zu überschreiten, um die Musik des Ostens und des Westens zu mischen und einen neuen Klang zu erzeugen.
    Mit der Idee, das Album weltweit gleichzeitig zu veröffentlichen und Tonspuren für Remixe zur Verfügung zu stellen, hat Senyawa diese musikalischen Grenzen vollends aufgehoben.
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  3. no eXotik! no turistiK!

    no eXotiK! no turistiK!

    Heute mit einem Schwerpunkt auf drei Veröffentlichungen mit Musik vom afrikanischen Kontinent. Der Kologo-Spieler und Sänger Ayune Sule hat sein neues Album gerade auf Makkum Records veröffentlicht. Vom italienischen DJ Khalab kommt das M´berra Album und auch die neue Platte der Kasai Allstars aus dem Kongo wird bald erscheinen. Weiter hört ihr Musik vom Jubiläumssampler mit dem das Genfer Label Bongo Joe Records sich selbst und uns zu seinem fünften Geburtstag beschenkt hat, Folkexperimente aus Frankreich und Zypern und einen ersten wunderbaren Text von Anthony Josephs neuen Album. Und direkt im Anschluß heute ein fünfstündiges no eXotik! no turistiK! Spezial im Livestream. Die lange Senyawa-Nacht. www

  4. no eXotik! no turistiK!

    Globale Sounds, diasporisch miteinander verbunden und urban geprägt, immer mit einem Bewusstsein für die Gefahren der Exotisierung und (post-)koloniale Produktionsbedingungen. Heute u.a. mit einem Duo aus Teheran, das die Folkmusik Belutschistans neu interpretiert, einem Trio aus Marseille, das okzitanische Folktraditionen dekonstruiert, Produzentinnen aus Peru, die die reichhaltige experimentelle Musiktradition des Landes ins Hier und Jetzt transportieren oder surrealer kambodschanische Folktronik. www

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